Der Vorstand

Die GrĂĽndungs- und Vorstandsmitglieder der Joseph-Marx-Gesellschaft

GrĂĽnder der Joseph-Marx-Gesellschaft

Vorstand der Joseph-Marx-Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde im März 2006 von Berkant Haydin und dem renommierten Musikkritiker und Komponisten Peter Vujica bei der Vereinsbehörde in Wien angemeldet und am 1. April 2006 gegründet.

Anfang 2016 hat Dr. phil. Werner Marihart das umfangreiche Joseph-Marx-Archiv von Berkant Haydin übernommen und bekleidet seither das Amt des wissenschaftlichen Archivars der Joseph-Marx-Gesellschaft. Dr. Marihart ist bereits seit Jahren ein Kenner von Joseph Marx. Seine 380-seitige Dissertation Joseph Marx - Ein spätromantischer Komponist - Betrachtungen zu seiner Biographie und seinem symphonischen Schaffen aus dem Jahre 2016 behandelt insbesondere das orchestrale/symphonische Werk des Komponisten. Dr. Marihart veranstaltet zudem regelmäßig Liederabende im Raum Münster (NRW), bei denen stets auch Lieder von Marx zu hören sind und die er selbst am Klavier begleitet.

Informationen zur GrĂĽndungsversammlung vom 1. April 2006, Wien

Liste der GrĂĽndungsmitglieder:

Nach einer einleitenden Rede des Generalsekretärs Berkant Haydin wurde der offizielle Gründungsakt von den beiden wohl bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs, Friedrich Cerha und Kurt Schwertsik, in genau der Weise beehrt, wie es Joseph Marx, dem Grandseigneur der österreichischen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, gebührt.

Friedrich Cerha, der Joseph Marx persönlich kannte und viele Begegnungen mit ihm hatte, wies auf Marxens Stellung innerhalb der jüngeren Musikgeschichte hin und bezeichnete Joseph Marx als eine führende Autorität der österreichischen Musik. Er hob Marxens Qualitäten als ungemein geistreicher und eloquenter Musikpädagoge und -kritiker sowie als Schöpfer vieler großartiger Orchester- und Chorwerke hervor und wußte einige Geschichten aus früheren Jahrzehnten zu erzählen. So schilderte Cerha u.a., wie ihm als rund 30-jähriger in einer Bibliothek die riesige Partitur der Herbstsymphonie von Joseph Marx in die Hände gefallen sei und er daraufhin stundenlang völlig verblüfft über der Partitur gesessen und über die außerordentliche Komplexität dieses Werkes gestaunt habe.

Auch Kurt Schwertsik, der selbst noch bei Marx studiert hat, bezeichnete diesen als international hochangesehenes, unumstrittenes Oberhaupt des Wiener Musiklebens und erzählte eine Reihe amüsanter Anekdoten aus Marxens Unterricht und anderen Begebenheiten.

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